„Wer beim Skifahren nur auf den Preis der Tageskarte schaut, sieht nur einen Teil des Angebots. Wer frühzeitig kauft oder das passende Kartenmodell wählt, kann gerade als Familie deutlich günstiger Skifahren“, betont Alexandra Bresztowanszky, Obmann-Stellvertreterin der Fachgruppe Kärnten der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Kärnten und Geschäftsführerin der SHL Hochrindl Lifte GmbH.
Alexandra Bresztowanszky zu den Tageskartenpreisen
„Beim Thema Skifahren wird sehr schnell über den Preis der Tageskarte gesprochen. Dabei ist die Tageskarte nur eines von vielen Angeboten und sagt relativ wenig darüber aus, was unsere Gäste tatsächlich für einen Skitag bezahlen. Nur ein Teil kauft eine Vollpreis-Tageskarte. Viele nutzen Stunden- und Schnupperkarten, Mehrtageskarten, Saisonkarten oder spezielle Aktionen. Sehr beliebt sind beispielsweise auch die 20-Stunden-Karten, die in mehreren Skigebieten angeboten werden und teilweise sogar über zwei Saisonen genutzt werden können.“
„Gerade Familien würde ich deshalb empfehlen, nicht nur die Tageskartenpreise zu vergleichen. Wer frühzeitig kauft oder das für sich passende Angebot auswählt, kann deutlich günstiger Skifahren. Der am 9.9.2026 gestartete Supervorverkauf des Kärntner Skipasses ist dafür ein gutes Beispiel.“
Alexandra Bresztowanszky zu den Preisen 2026/27
„Kärnten hat den großen Vorteil, dass wir sehr unterschiedliche Skigebiete haben – vom großen Skigebiet mit sehr umfangreichem Angebot bis hin zum kleinen, familiären Gebiet. Dementsprechend groß ist auch die Bandbreite bei den Preisen. Bei den Tageskarten reicht sie in der kommenden Saison von rund 30 Euro in kleinen Gebieten bis zu 73 Euro in den großen Kärntner Skigebieten.“
„Ich finde diese Vielfalt wichtig, denn damit gibt es in Kärnten weiterhin Skimöglichkeiten für unterschiedliche Ansprüche und auch unterschiedliche Budgets. Gerade die kleineren Skigebiete spielen dabei für Familien, Kinder und Einsteiger eine wichtige Rolle.“
Alexandra Bresztowanszky zur Preiserhöhung in dieser Saison
„Jedes Skigebiet entscheidet selbst über seine Preise. Gleichzeitig kämpfen wir alle mit deutlich gestiegenen Kosten – insbesondere bei Personal, Energie, Treibstoffen, Wartung und Ersatzteilen. Ganz ohne Preisanpassungen geht es daher leider nicht.“
„Für den kommenden Winter 2026/27 bewegen sich die Erhöhungen im Durchschnitt bei etwa drei bis fünf Prozent. Entscheidend ist für mich aber, dass Preis und Leistung weiterhin in einem vernünftigen Verhältnis stehen und Skifahren gerade für Familien leistbar bleibt. Deshalb versuchen wir auch Preissteigerungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig unterschiedliche und attraktive Kartenmodelle anzubieten.“
Christian Krisper* zu den Preiserhöhungen des Winters 2026/27
„Die Preise für den Kärntner Skipass 2026/27 haben wir, inflationsbedingt, um durchschnittlich 3,5 bis 4,0 Prozent anpassen müssen.“
„Bei uns am Nassfeld begründen sich die Preisanpassungen von 4,5 bis 5 Prozent inflationsbedingt sowie auch aufgrund der enormen Investitionen von 2024 bis Herbst 2026 (EUR 65 Millionen) in die Infrastruktur und Qualitätsverbesserung des Skigebietes.“
* Christian Krisper ist
- Geschäftsführer des Kärntner Skipasses (Kärntner Skipass Vertriebs & Marketing GmbH) gemeinsam mit Hansjörg Pflauder
- Vorstand der Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG
ÜBERSICHT Tageskarten-Erwachsene (Vollpreiskarten), Stand 14.9.2026
- € 29,50 Skieldorado Hrast
- € 40,50 Heidi-Alm Skipark
- € 44,50 Emberger Alm
- Ab € 44,50 Heiligenblut (Dynamic Pricing)
- € 49,– Dreiländereck und Petzen
- € 72,– Mölltaler Gletscher
- € 72,50 Turracher Höhe
- € 73,– Bad Kleinkirchheim, Gerlitzen Alpe, Katschberg und Nassfeld
Noch keine definitiven Preise per 14.9.2026: Ankogel, Bodental, Flattnitz, Goldeck, Hochrindl, Klippitztörl, Koralpe, Kötschach-Mauthen, Simonhöhe, Weinebene, Weißbriach, Weissensee.



